Deutscher Gewerkschaftsbund

22.06.2017

Polit Talk am 21.06.17 in Ingolstadt

Eine qualitativ hochwertige Ausbildung für alle, genug Geld um davon auch in der Ausbildung oder im Studium leben zu können, kostenfreie Bildung ein Leben lang und auch eine gerechte Verteilung des Vermögens waren Themen, mit denen die DGB Jugend am 21.06. in Berlin Spitzenpolitiker*innen der im Bundestag vertretenen Parteien, konfrontiert hat. Dies geschah in Form eines interaktiven Polit-Talks, der online übertragen wurde und bei dem sich alle Interessierten mit eigenen Fragen beteiligten durften.

Hier wurde schnell klar, wie und ob die einzelnen Parteien die von der DGB Jugend angesprochenen Probleme lösen wollen würden, sollten sie ab September regieren dürfen. Um zum Beispiel kleinere und mittlere Einkommen zu entlasten, setzt die CDU auf Steuersenkungen. Im Gegensatz dazu möchte die SPD höhere Einkommen und Kapitalerträge stärker besteuern, um genug Geld in Bildung und sozialen Wohnungsbau investieren zu können. Um wirklich jeder Person eine Ausbildung zu ermöglichen, schlägt die Linke vor, ein Recht auf Ausbildung ins Grundgesetz zu schreiben, welches umlagefinanziert werden soll. Die Grünen regen an eine Art „Jugendarbeitsamt“ einzuführen und eine Flexibilisierung der Struktur dualer Ausbildungen vorzunehmen.

Im Ingolstädter Gewerkschaftshaus trafen sich auf Einladung der DGB Jugend Oberbayern knapp 20 junge Kolleginnen und Kollegen sowie Interessierte, um die Podiumsdiskussion zu verfolgen und die Positionen der dort vertretenen Parteien mit denen der DGB Jugend zu vergleichen. Im Anschluss daran gab es auch unter den Anwesenden eine rege Diskussion. Einige sind ihrer Entscheidung, welcher Partei sie bei der Bundestagswahl ihre Stimme geben werden, sicherlich einige Schritte näher gekommen, doch eines war auch schon vorher klar – keine Stimme der AfD!

 


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