Deutscher Gewerkschaftsbund

15.12.2017

DGB Regionsseminar zur Geschichte Obersalzberg

Die DGB Region Oberbayern veranstaltete ein zweitägiges Seminar für Mitglieder der DGB Stadt- und Kreisverbände zur Geschichte des Obersalzberg in der NS-Diktatur. Im ersten Teil der Schulung referierte Mathias Irlinger, Bildungsreferent des Institutes für Zeitgeschichte, über den Umgang mit dem Ort Obersalzberg nach 1945. Am zweiten Tag wurde von den Teilnehmern das Dokumentationszentrum Obersalzberg besucht. 

„Wenn Menschen gefragt werden, welches Bild sie vom Obersalzberg haben, dann wird oft der tanzende Adolf Hitler auf der Berghofterrasse oder Adolf Hitler mit Hund, mit Kind oder mit Eva Braun genannt“, stellte Mathias Irlinger fest. Die NS-Diktatur und die Verbrechen von Auschwitz sind weit weg. Der Obersalzberg als Ferienidyll eines Diktators. „Der Obersalzberg war aber in der Zeit der
NS-Diktatur auch immer zweites Machtzentrum“, so Irlinger. Hier wurden zentrale Entscheidungen des verbrecherischen NS-Regimes geplant und getroffen. Das prägte auch die Geschichte des Obersalzbergs nach 1945. Nach dem Vortrag diskutierten die Teilnehmer mit dem Referenten, in welcher Form die Verbrechen des Nationalsozialismus aufgearbeitet werden können und wie die geschichtlichen Orte der NS-Diktatur einbezogen werden können. 

Beim Besuch des Dokumentationszentrums und einer Führung durch die Dauerausstellung wurde den Teilnehmern eine weitere Einführung in die Ortsgeschichte des Obersalzbergs im Nationalsozialismus und der Geschichte des sogenannten „Dritten Reiches“ gegeben.

 


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